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nur in Reiseinformationen - Südafrika

Alkohol - In Südafrika gibt es strenge Gesetze gegen den Alkohol- und Drogenmissbrauch und deren Durchsetzung wird auch unnachgiebig überwacht sowie geahndet. Die südafrikanischen Gesetze unterscheiden dabei nicht zwischen harten und weichen Drogen, denn generell wird der Genuss und Verkauf hart bestrafft. Alkohol wird an niemanden unter 18. Jahren serviert oder verkauft. Auf öffentlichen Plätzen, in öffentlichen Einrichtungen, am Strand usw. ist der Genuss von Alkohol generell verboten. An Sonn- und Feieretagen ist der Ausschank, auch in Restaurants mit Ausschanklizenz, verboten. Die Restaurants mit Ausschanklizenz sind mit einem oder mehreren "Y" gut sichtbar gekennzeichnet. Ein "Y" bedeutet, dass in diesem Restaurant Bier und Wein nur zum Essen ausgeschenkt wird. "YY" bedeutet, dass hier während der Öffnungszeiten Bier und Wein ausgeschenkt wird. "YYY" bedeutet, dass während der Öffnungszeiten neben Bier und Wein auch höherprozentige alkoholische Getränke ausgeschenkt werden können In Restaurants und Hotels ohne ein "Y" dürfen keine alkoholische Getränke ausgeschenkt werden. Hier dürfen Sie aber zum Essen Bier- und Weinflaschen, meist gegen eine Geringe Gebühr, selbst mit bringen.

Apotheken - In Südafrika heißen sie "Chemists" oder "Apteek" und verfügen in den Städten über einen Notdienst. Hier gibt es Medikamente zur Malaria-Prophylaxe ohne Rezept zu kaufen. Die meisten Apotheken sind gleichzeitig auch Drogerien.

Arztbesuch - Da der Versicherungsschutz der gesetzlichen Krankenkassen die Destination Südafrika nicht einschließt, ist der Abschluss einer Auslandskrankenver-sicherung vor Reisebeginn ratsam. Das südafrikanische Gesundheitswesen ist verhältnismäßig gut ausgebaut. Ärztliche Hilfe ist meistens nicht zu weit entfernt und selbst kleinere Städte verfügen über Krankenhäuser. Arztrechnungen müssen sofort beglichen werden. Daher ist es wichtig eine Auslandskrankenversicherung vor Antritt der Reise abzuschließen. Das Lowveld (Krüger Nationalpark), die nördlichen Küstengebiete Kwa Zulu-Natals (im Umkreis der Naturparks Hluhluwe-Umfolozi und Greater St. Lucia) sowie das Northern Cape (Kgalagadi Transfrontier Park und Augrabies Falls National Park) sind Malariagebiete. Eine Prophylaxe ist hier dringend notwendig. Medikamente hierfür sind in allen südafrikanischen Apotheken erhältlich. Diese müssen bereits eine Woche vor Anreise und noch bis zu 3 Wochen nach Rückkehr aus einem Malariagebiet eingenommen werden. Als Vorsichtsmassnahme sollte man auf alle Fälle auf Parfum und After-Shave verzichten.
Körperbedeckende helle Kleidung wird empfohlen. Allerdings liegen nicht alle Nationalparks in einem Malariagebiet. Diese sind eine Alternative für Besucher, die eine Prophylaxe aus gesundheitlichen- oder auch anderen Gründen ablehnen. Ansonsten sind keine spezifischen Impfungen vorgeschrieben, ausser Gelbfieber, vorausgesetzt man reist aus einem Gelbfiebergebiet nach Südafrika ein.

Autofahren - Es herrscht Linksverkehr (die Autos/Mietwagen haben Rechtssteuerung). Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit beträgt auf Autobahnen (Freeways) 120 km/h, auf Landstraßen 100 km/h, in Ortschaften 60 km/h, wenn keine anderen Limits angegeben sind. Das Anlegen von Sicherheitsgurten ist vorgeschrieben, die zulässige Alkoholgrenze beträgt 0,5 Promille. Die Straßen sind gut ausgeschildert. Die nummerierten Nationalstraßen (N) sind nur zu einem kleinen Teil als Autobahnen ausgebaut, sie entsprechen etwa gut ausgebauten Bundesstraßen hierzulande. In gutem Zustand sind aber auch die meisten der ebenfalls nummerierten Regionalstraßen (R), auf denen das Verkehrsaufkommen meist sehr gering ist. Tankstellen findet man überall entlang der National- und Landstraßen. Die meisten haben täglich 24 Stunden geöffnet. An Tankstellen kann NICHT mit Kreditkarten bezahlt werden!

Banken - In den großen Banken werden Devisen und Reiseschecks getauscht. Zweigstellen südafrikanischer Banken sind in jeder größeren Stadt sowie an den internationalen Flughäfen zu finden, ebenso Geldautomaten. In den Großstädten halten auch verschiedene internationale Banken ihre Filialen. Die Öffnungszeiten sind in der Regel von Mo. - Fr. 9 bis 15.30 Uhr, Sa 8.30 bis 11 Uhr.

Botschaft - Deutschland: Botschaft der Republik Südafrika Tiergartenstr. 18, 10117 Berlin Tel.: +49 - 30 - 22 07 30, Fax: +49 - 30 - 22 07 31 90, www.suedafrika.org.za, http://www.suedafrika.org.za/ Generalkonsulat der Republik Südafrika Sendlinger-Tor-Platz 5 80336 München Tel.: +49 - 89 - 23 11 630, Fax: +49 - 89 - 23 11 63 63, E-mail: info@saconsulate.de mailto:info@saconsulate.de
Österreich: Botschaft der Republik Südafrika, Sandgasse 33, 1190 Wien Tel.: +43 - 1 - 320 64 93, Fax: +43 - 1 - 320 64 93-51, E-mail: saembvie@aon.at, mailto:saembvie@aon.at, www.southafrican-embassy.at http://www.southafrican-embassy.at
Schweiz: Botschaft der Republik Südafrika, Alpenstr. 29, 3000 Bern 6 Tel.: +43 31 350 1313, Fax: +43 31 350 1311

Camping - Südafrika ist ein ideales Reiseland für Camping oder mit dem Wohnmobil. Es gibt mehr als 800 gut ausgestattete Camping- und Caravanplätze. Wohnmobile können in größeren Städten gemietet werden. Zelten und übernachten im Wohnmobil ist nur auf Campingplätzen gestattet.

Einkäufe - Große Einkaufszentren und kleine Läden gibt es in jeder Stadt. Je nach Dollarkurs ist das Einkaufen günstig bis sehr günstig. Feste Geschäftszeiten gibt es nicht, meist sind die Läden aber bis 19:00 Uhr oder 20:00 Uhr geöffnet. Viele Geschäfte haben auch samstags und sonntags geöffnet, manche rund um die Uhr.

Elektrizität - Das Stromnetz der meisten Städte hat 220/230 Volt. Adapter (dreipolig) für Stecker sind nur vor Ort erhältlich.

Film, Fotos - Filmmaterial bringen Sie günstiger von zu Hause mit. Sie können aber problemlos Filme nachkaufen.

Führerschein - Für Südafrika wird ein internationaler Führerschein benötigt, allerdings gilt dieser nur in Zusammenhang mit dem nationalen Führerschein. Den Führerschein kann man bei der Führerscheinstelle beantragen. Für Österreicher empfehlen wir immer eine englische Übersetzung mitzuführen, welche der ÖAMTC (öst. Automobilclub) kurzfristig ausstellt.

Gepäck - Auf vielen Kurztouren ist die Mitnahme des Gepäcks limitiert. Wir empfehlen Reisetaschen, da besonders bei Campingsafaris keine Hartschalenkoffer mitgenommen werden dürfen.

Impfungen - Für die Einreise nach Südafrika sind Impfungen nicht vorgeschrieben. Allerdings sollte man über den kompletten Schutz der üblichen Basis-Impfungen wie Tetanus, Diphterie und Polio (Kinderlähmung) verfügen. Die Kosten hierfür werden von den Krankenkassen übernommen.
Eine Impfung gegen Gelbfieber wird notwendig, wenn der Reisende zuvor ein Land bereist hat, das als Infektionsgebiet bekannt ist. Diese Impfung wird beim Gesundheitsamt vorgenommen und muss im Internationalen Impfausweis eingetragen sein. In den Nachbarländern Südafrikas wie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Mozambique, aber auch in Mauritius besteht keine potenzielle Ansteckungsgefahr für Gelbfieber.
Freiwillige Impfungen gegen mögliche Infektionskrankheiten bei Reisen in extrem abgelegenen Gebieten sind unter Umständen empfehlenswert. Ob sie notwendig sind, lässt sich bei einem Beratungsgespräch mit tropenerfahrenen Ärzten, auch in den Gesundheitsämtern, feststellen.

Kleidung - Die Kleidung sollte dem warmen, gemäßigten Klima angepasst, also leicht und luftdurchlässig sein. Da es zu jeder Jahreszeit in den einzelnen Regionen große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht geben kann, gehören Jacke oder warmer Pullover, feste Schuhe sowie ein Regenschutz mit in das Gepäck. Im allgemeinen ist legere Kleidung angebracht. Für den Besuch exklusiver Hotels oder Restaurants sollten aber Jackett und Krawatte, so wie das „kleine Schwarze“ eingeplant werden (Kleiderordnung).

Klima - Da Südafrika auf der südlichen Halbkugel liegt, sind die dortigen Jahreszeiten den hiesigen Breiten entgegengesetzt. Was bedeutet, dass Dezember und Januar Sommerferienmonate sind und Hochsaison. Im Mai und Juni bringt der Herbst warme Tage und kühle Nächte. Wanderer lieben den Frühling und den Herbst. Der Winter, von Juli bis September, eignet sich am besten für Wildbeobachtungen. Die Temperaturen sind dann in großen Teilen des Landes niedrig. In den Drakensbergen kann es schneien, in der Kapregion ist mit Regen zu rechnen. Klimatabelle am Seitenende.

Landessprache - Es gibt elf Amtssprachen, die meist gesprochene ist Zulu. Englisch wird überall im Land verstanden.

Postämter - Die Postämter sind montags bis freitags von 8 bis 16.30 Uhr und samstags von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Briefe nach Übersee kosten 2,70 Rand und Postkarten 1,20 Rand. Pakete müssen an den Zollschaltern der Postämter aufgegeben werden.

Reisepass - Kinder müssen einen eigenen Kinderausweis mit Lichtbild haben, um nach Südafrika einzureisen. Jedoch mindestens vorgeschrieben ist, dass die Kinder im Reisepass der Eltern eingetragen sind und durch ein Lichtbild kenntlich gemacht sind. Kinder sollten einen eigenen Ausweis mit Lichtbild haben, in dem mindesten noch 1 Seite frei ist. Sollte vor dem Abflug nicht mehr genügend Zeit sein, diesen zu beantragen, muß das Kind im Reisepass eines Elternteils mit Lichtbild erkenntlich sein ( im Reisepass des Elternteils muss 1 freie Seite für das Kind sein). Der Reisepass muss 2 freie Seiten ( Vorder- und Rückseite ) für die Passkontrolle in Südafrika haben. Weitere Auskünfte erteilt die Südafrikanische Botschaft in Berlin, Tel. 030-220730, Fax 030-22073190, in der Schweiz in Bern, Tel. 031-44 20 11 und in Österreich in Wien, Tel. 02 22-32 64 93 11.

Taxis - In der Regel fahren örtliche Taxis nicht auf „Kundenfang“. Man muss daher die Taxivermittlung anrufen der einen Taxistand suchen (gewöhnlich im Stadtzentrum). Versichern Sie sich, dass der Taxameter bei Null eingestellt ist oder vereinbaren Sie im den Preis im Voraus.

Telefonieren - Der größte Teil des Landes verfügt über ein gut funktionierendes Telefonnetz, überwiegend im Selbstwählverkehr. Man kann natürlich auch das eigene Handy mitnehmen. Das D 1- und D 2- Netz funktioniert in vielen Regionen des Landes. Vorwahl von Europa nach Südafrika ist 00 27, von Südafrika nach Deutschland 09 49, nach Österreich 09 43, in die Schweiz 09 41.
Die Telefonzellen für Münzen sind blau, für Telefonkarten grün. Telefonkarten für R 10, 20, oder 50 sind bei Postämtern, an Flughäfen, aber auch in Einkaufszentren erhältlich. Nahezu alle Hotels in Südafrika sind heute auch mit Fax-Anschluss und einer Möglichkeit der Internetnutzung ausgestattet.

Tierwelt - Die bekanntesten Tiere sind sicherlich die Big 5, Nashörner, Büffel, Löwen, Elefanten, Leoparden. Afrika beheimatet jedoch eine Vielzahl weiterer einzigartiger Tiere. Generell empfehlen wir, den Lebensraum der Tiere zu respektieren und aufgestellte Warnzeichen zu beachten. Unfälle mit Krokodilen, Schlangen oder anderen gefährlichen Tieren basieren meist auf menschlicher Dummheit oder Nichtbeachtung von Verboten oder Anweisungen.

Visum - Ein Visum ist für Bürger der Europäischen Union nicht notwendig, wenn der Aufenthalt nicht länger als drei Monate dauert. Wer länger bleiben möchte, sollte sich über die Bestimmungen bei den diplomatischen Vertretungen Südafrikas erkundigen. Ein etwa benötigtes Visum für Lesotho oder Swaziland wird an den jeweiligen Grenzen erteilt. Impfvorschriften bestehen nicht. Nähere Informationen erhält man beim südafrikanischen Generalkonsulat in München oder der Botschaft Südafrikas in Berlin.

Währung/Kreditkarten/Geld - Münzen gibt es von der 1-Cent-Münze bis zum 5-Rand-Stück. Banknoten reichen vom Zehn-Rand bis zum Tausend-Rand-Schein. Ein Rand entspricht etwa € 0,13. Den aktuellen Wechselkurs erfahren Sie bei Ihrer Hausbank oder unter: www.waehrungsrechner.de, http://www.waehrungsrechner.de/. Der Wechselkurs ist für deutsche Urlauber ausgesprochen günstig. Es empfiehlt sich, Geld erst bei Ankunft in Südafrika am Flughafen zu tauschen. Zu jedem internationalen Flug sind hier alle Bankschalter geöffnet. Beispiel: So kostet z.B. eine Tasse Kaffee etwa € 0,60, ein Essen in einem guten Restaurant ca. € 6,- , ein Liter Benzin etwa € 0,37. Das Land am Kap ist einzigartig in Sachen "Value for Money" (Preis/Leistungsverhältnis). In Südafrika werden Master Card, Visa Card, American Express und Diners Club akzeptiert. Die EC-Karte kann nur zum Geldabheben bei einem automatischen Bankautomaten (ATM = Automatic Telling Machine) verwendet werden. Vorausgesetzt, die Bank in Südafrika hat ein diesbezügliches Abkommen mit Maestro oder Cirro (Entsprechende Etiketten sind auf den ATM`s angebracht). An Tankstellen kann nicht mit Kreditkarte, sondern nur mit Bargeld bezahlt werden.
Wasser - Das Leitungswasser in den wichtigen Orten und den meisten Wildschutzgebieten ist gereinigt und bedenkenlos trinkbar. Südafrika gehört zu den fünf Ländern weltweit, die das beste Trinkwasser bieten!

Zeitzonen - Während der Sommerzeit ist Südafrika mit der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) zeitgleich, im Winter gehen die Uhren in Südafrika eine Stunde vor.

Zollvorschriften -Alle Güter für den "persönlichen Gebrauch" sind zollfrei. Erwachsene dürfen einen Liter Spirituosen, zwei Liter Wein, 400 Zigaretten und 50 Zigarren zollfrei einführen.

Sicherheit - Es ist sinnvoll, in Großstädten die gleiche Vorsicht walten zu lassen wie in allen Metropolen der Welt. Lassen Sie das Gepäck niemals unbeaufsichtigt vor dem Hotel oder in der Empfangshalle stehen. Deponieren Sie Wertsachen im Hotelsafe; bummeln Sie nach Einbruch der Dunkelheit nicht allein durch die Straßen; verschließen Sie immer Ihr Auto und halten Sie die Fenster geschlossen. Versuchen Sie möglichst noch im Hellen das Tagesziel zu erreichen.
Treten Sie in armen Gegenden nicht als "der wohlhabende“ Tourist auf. Sie provozieren so die in oft ärmlichen Verhältnissen lebenden Menschen.