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Bei der Anmietung von Fahrzeugen sind einige Dinge zu beachten, auf die wir Sie in unserem kleinen ABC gerne hinweisen möchten.
Allgemeine Informationen und Hinweise Wer das südliche Afrika auf eigene Faust und individuell entdecken möchte, findet bei Best of Africa die passenden Zutaten. Bei der Auswahl unserer Fahrzeug- und Camper-Vermieter legen wir großen Wert auf den besten Zustand der Fahrzeugflotten, auf einen hervorragenden Service vor Ort sowie preiswerte Tarife. Bei der Wahl des Mietwagens oder der "Hotels auf 4 Rädern" beraten wir Sie gerne und finden bestimmt das richtige Fahrzeug für Sie! Während Südafrika und Namibia ohne Probleme mit einem Mietfahrzeug erkundet werden können, gelten bei Fahrten in andere Länder Einschränkungen (z.B. Botswana oder Mozambique). Von Fahrten in andere Staaten (z.B. in Ostafrika) wird hingegen im Allgemeinen abgeraten.
Die folgenden Hinweise sollen Ihnen die Planung Ihrer Urlaubsreise erleichtern. Benzin und Diesel sind in den meisten Orten und Parks NUR für Bargeld erhältlich. Kreditkarten werden nicht an Tankstellen akzeptiert. Dennoch: Besonders in Namibia, tanken Sie, wann immer möglich. Die Kosten für Benzin und Diesel liegen zwischen 7,00 ZAR/NAD in der Stadt und 9,00 ZAR/NAD in entlegenen Gebieten (Stand: Aug. 09). Campingplätze: Südafrika und Namibia haben ein flächendeckendes Netz unterschiedlich ausgestatteter Campingplätze. Selbstverständlich befinden sich diese auch in den zahlreichen Nationalparks. Ein Standplatz kostet meist zwischen ZAR/NAD 120 und 240 pro Fahrzeug (mit 2 Reisenden) und Nacht, je nachdem, welchen Standard der Platz hat und ob Strom benötigt wird (Powered Site). Außer in der Hochsaison (Weihnachten, Ostern und Juli - Okt.) und in den Nationalparks ist in der Regel keine Vorausbuchung des Stellplatzes erforderlich, so dass Sie unbekümmert und flexibel reisen können.
Distanzen: Südafrika und Namibia sind große Länder, auch wenn längst nicht so viel Verkehr auf den Straßen ist wie in Europa. Planen Sie daher für die jeweiligen Tagesetappen genügend Zeit ein oder lassen Sie sich kompetent von Ihrem Best of Africa-Partner beraten. Unsere Angebote beinhalten jeweils unbegrenzte Freikilometer.
Einwegmieten: Einwegmieten sind mit Mietwagen und Wohnmobilen in den meisten Fällen möglich. Bitte beachten Sie die Bedingungen bei unseren Vermietern! Fahrtgebiete: Mietwagen und Camper dürfen nur auf geteerten Straßen, Allrad-Fahrzeuge auch auf offiziellen Pisten bzw. Schotterstraßen (Namibia PKW auch auf offiziellen Schotterstraßen) gefahren werden. Im Falle von Grenz-überschreitungen muss eine schriftlich Erlaubnis vom Vermieter beantragt werden; Grenzübergänge sind meist nur tagsüber geöffnet. Beim Überschreiten von Landesgrenzen wird vom Vermieter eine Gebühr erhoben, und es könnten auch noch vor Ort von der zuständigen Behörde Straßensteuern erhoben werden.
Fahrzeugtypen: Mietwagen und Wohnmobile können je nach Marke, Modell, Motorausführung und technischen Details sowie Innenausstattung und Schlafplätzen gegenüber der Katalogausschreibung variieren. Der Vermieter behält sich die Änderung des gebuchten Wagentyps vor, sollte das gebuchte Fahrzeug auf Grund örtlicher Gegebenheiten nicht verfügbar sein. In diesem Falle erhält der Mieter ein Fahrzeug mindestens gleicher oder höherer Kategorie.
Fahrzeugübernahme und Mietvertrag: Mietwagen können direkt am Flughafen, im Stadtbüro sowie teilweise im Hotel im Umkreis der Mietstation übernommen werden, Wohnmobile hingegen nur in den Depots der Vermieter (nicht am Flughafen). Im Mietpreis sind häufig bereits Transfers zu den Vermietstationen eingeschlossen. Bei Wohnmobilen planen Sie bitte für die Fahrzeugübernahme ca. zwei Stunden ein. Unsere Partner erklären Ihnen das Fahrzeug genau und machen Sie damit vertraut. Überprüfen Sie sämtliche Funktionen und Ausstattungen vor Fahrtantritt, reklamieren Sie etwaige Schäden umgehend vor Ort und lassen Sie sich diese protokollieren. Sollten Ihnen nach Übernahme Mängel auffallen, wenden Sie sich an die nächstgelegene Vermietstation. Mietfahrzeuge sollten vollgetankt und mit geleerten Toiletten (nur Wohnmobile) zurückgegeben werden; der Vermieter berechnet sonst eine Gebühr. Avis bietet gegen einen Aufpreis einen Transfer von Kapstadt, Johannesburg und Durban Flughafen zu Ihrer ersten Unterkunft im Umkreis von ca. 100 km - (Avis Point to Point s. S. 54), somit können Sie ganz entspannt in Ihrer ersten Unterkunft ankommen. Bei Übernahme des Mietfahrzeuges schließen Sie einen rechtsgültigen Mietvertrag mit der Vermieterfirma ab. Bitte beachten Sie das jeweilige Mindestalter. Alle Versicherungen gelten nur bei vertragsgemäßem Verhalten des Mieters und der eingetragenen Fahrer. Das Fahren des Mietfahrzeuges durch einen nicht eingetragenen Fahrer annulliert jegliche Versicherungen.
Fahrer und Führerschein: Ein gültiger internationaler Führerschein zusätzlich zum gültigen nationalen Führerschein ist Pflicht! Beide Führerscheine müssen von allen Fahrern mitgeführt werden. Den Internationalen Führerschein gibt es nur noch in Verbindung mit dem EU-Kartenführerschein. Mit einer Wartezeit bei der Ausstellung muss gerechnet werden. Wir empfehlen Ihnen daher unbedingt die rechtzeitige Beantragung.
Kaution: Bei Fahrzeugübernahme ist eine Kaution zu hinterlegen. Dies muss mit einer gültigen Kreditkarte erfolgen, die entsprechend der Höhe der max. Kaution gedeckt sein muss. Im Schadensfall stellt die Kaution den zu zahlenden Selbstbehalt oder einen Teil des zu zahlenden Selbstbehaltes dar und wird zunächst einbehalten, unabhängig von der Schuldfrage (siehe dazu die Angaben beim jeweiligen Vermieter). SEHR WICHTIG: Da in den Ländern des südlichen Afrikas keine Haftpflicht-Versicherung laut Gesetz besteht, raten wir dazu, die Versicherungsversion mit geringstmöglichem Selbstbehalt abzuschließen.
Mehrfachmieten: Verschiedene Einzelanmietungen innerhalb einer Reise können meist nicht zu einer Gesamtanzahl von Tagen addiert werden (Ausnahme: KEA). Pannen und Reparaturen: Trotz sorgfältiger Pflege und Wartung der Fahrzeuge durch unsere Vermietpartner können Pannen auftreten oder Reparaturen erforderlich werden. Melden Sie Pannen unverzüglich telefonisch dem Vermieter. Sie erhalten dann Anweisungen für die weitere Vorgehensweise. Die Vermieter ersetzen im Fall von größeren Pannen nur den tatsächlichen Nutzungsausfall, nicht jedoch Mahlzeiten oder Hotelübernachtungen. Ein nützlicher Tipp für Namibia: Nach einer Reifenpanne dürfen diese nicht geflickt werden, sondern der Reifen muss ganz ersetzt werden. Auch für Sandblasting Schäden (Schäden an der Lackfarbe) werden Sie verantwortlich gemacht. Es wird empfohlen während eines Sandsturms nicht mehr als 40 - 50 km/h zu fahren oder zu nahe hinter einem anderen Fahrzeug zu fahren. Reisegepäck: Falls Sie ein Wohnmobil an der gleichen Mietstation, an der Sie es übernommen haben, wieder zurückgeben, können Sie in der Regel Gepäckstücke bei der Mietstation deponieren. "Weiche" Gepäckstücke (z.B. Reisetaschen) lassen sich im Fahrzeug besser verstauen als Schalenkoffer und sind besonders bei Mietfahrzeugen mit einer Heckklappe empfehlenswert, da hier der Kofferraum stark begrenzt ist.
Rückerstattung: Es erfolgt grundsätzlich keine Rückerstattung für nicht genutzte Miettage.
Steuern: Die örtlichen Steuern, soweit zum Zeitpunkt der Drucklegung bekannt, sind bereits in den Mietpreisen enthalten, falls bei den jeweiligen Leistungsbeschreibungen nicht ausdrücklich anders erwähnt. Örtliche Straßensteuern der Nachbarländer sind nicht im Mietpreis enthalten und müssen am Grenzübergang gezahlt werden.
Umbuchung: Eine Umbuchung wird in manchen Fällen wie eine Stornierung und anschließende Neubuchung behandelt. Über eventuell anfallende Gebühren informiert Sie Ihre Buchungsstelle.
Verkehr: Südafrika und Namibia haben Linksverkehr. Fahren Sie in den ersten Tagen besonders vorsichtig, bis Sie sich daran gewöhnt haben. Das Anlegen der Sicherheitsgurte ist Pflicht, Alkohol am Steuer verboten. In Namibia beträgt die Geschwindigkeitsbegrenzung 120 km/h auf Teerstraßen; auf Sandstraßen werden zwischen 60 und 80 km/h angeraten. In bebauten Gebieten max. 60 km/h. In Südafrika sind auf manchen Autobahnen und Schnellstraßen max. 120 km/h erlaubt. Sonst außerhalb der Städte max. 100 km/h und in bebauten Gebieten max. 60 km/h. In den meisten Nationalparks muss langsamer gefahren werden (z.B. Etosha- und Krüger NP maximal 40 km/h). Im Falle von Strafzetteln wird Ihre Kreditkarte mit der Geldstrafe und einer Bearbeitungsgebühr belastet.
Versicherungen: Eine Standardversicherung für Sach- und Personenschäden ist im Preis enthalten (eigenes Gepäck ist ausgeschlossen). Die genauen Versicherungsbedingungen entnehmen Sie bitte den Angaben der Vermieter. Um den Selbstbehalt zu reduzieren, werden Zusatzversicherungen angeboten. Nicht zu versichern sind i.d.R. Schäden durch Salzwassereinfluss, sonstige Wasserschäden, Schäden, die durch das Fahren auf nicht zugelassenen Straßen und Pisten entstehen, Reifenschäden und fahrlässig herbeigeführte Schäden. In Namibia ist hier besonders auf mögliche Reifen-, Windschutzscheiben- und Unterbodenschäden zu achten. Bei Fahrten in Nachbarländer gelten im Schadensfall die jeweiligen Versicherungsbedingungen dieser Länder. Tipp: Zu Ihrer Sicherheit raten wir Ihnen, nicht bei Nacht zu fahren (Wildwechselgefahr) sowie bei viel Staub die Autolichter einzuschalten. Bei Regen ist, speziell in Namibia auf den sog. "Salzstrassen" der westlichen Küstenregion, große Vorsicht geboten. Stellen Sie bei Mietautos bitte sicher, dass das Reserverad aufgepumpt ist und das passende Werkzeug und der Autoheber vorhanden sind. Auf der Fahrt, speziell in abgelegenen Gebieten, sollte stets genügend Trinkwasser mitgeführt werden. Das Leitungswasser in Südafrika und Namibia ist trinkbar, wenn nicht anders angegeben. Wasser ist fast überall bei Einkaufsmöglichkeiten erhältlich. |